Burg Loket – Ellbogen

Burg Loket

Burg Loket

Haben Sie gerne geheimnisvolle Geschichten? Wenn ja, dann herzlich willkommen auf der Burg Loket!

Auf einem Hügel innerhalb einer Schleife des Flusses Eger (Ohře) steht die Burg Loket (Ellbogen) 50°11’13.228″N, 12°45’13.472″E umgeben von einer malerischen gleichnamigen Stadt.

Der Name Loket (Ellbogen) hat seinen Ursprung im Frühmittelalter. Der Fluss Ohře (Eger) macht hier eine Schlaufe, die an einen gebogenen Ellbogen erinnert.

Schon am Anfang des 13. Jahrhunderts stand hier eine Feste, die später zu einer Burg umgebaut wurde.
Die Burg hatte ihre strategische Bedeutung – der König Wenzel I. führte hier wichtige politische Handlungen.
Die Geschichte der Burg ist aber auch mit dem Namen des Böhmischen Königs Karl IV. verbunden. Der wurde hier als dreijähriger gefangen. Seine Mutter hat er lange 3 Jahre nicht gesehen.

Die Burg und der Fluss Eger

Die Burg und der Fluss Eger

Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die Burg an Bedeutung und begann zu verfallen.
Zu einer relativ kurzen Wiederbelebung kommt in der Zeit der Romantik, wo die Burg mehrmals auch von J.W.Goethe besucht wird.

Später diente sie als Lagerhaus und im 19. Jahrhundert sogar als Gefängnis.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Burg Loket von den amerikanischen Truppen an die sowjetischen Truppen übergeben. Nach dem Jahre 1993 übernahm die Verwaltung die Stadt Loket.

Heute können die Besucher viele Räumlichkeiten besichtigen. In einem Teil der Burg wurde ein Porzellan – Museum errichtet.

Burg Loket - Eingang

Burg Loket – Eingang

Sehr beeindruckend ist auch der Besuch von der Folterkammer mit lebensgroßen Figuren.

Wie schon oben geschrieben wurde, ist die Burg Loket – Ellbogen für Sagenliebhaber wie geschaffen.
Eine der Geschichten ist besonders interessant.
Ein besonders strenger Burggraf wurde von einer armen Frau verfluchtet und verwandelte sich in einen großen heißen Stein.
Heute wissen wir, dass es sich um den ältesten bekannten Meteorit der Welt handelte (in den Burghof ist er im Auguste des Jahres 1422 gefallen und wog 107 kg.
Im 19. Jahrhundert wurde er in mehrere Teile geschnitten. Einen Teil befindet sich in einem Museum in Wien, ein anderer in Prag und weitere Teile im Museum in Sokolov. Auf der Burg können sich die Besucher eine Kopie des Steines anschauen.

Kontakt:
Telefon: +420 352 684 648
E-Mail: pruvodci@hradloket.cz
Web: www.hradloket.cz




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