Prag – Altstädter Ring

Der Altstädter Ring

Altstädter Ring

Der Altstädter Ring oder auch Altstädter Markt (tschechisch Staromĕstské námĕstí) ist das Herz der zauberhaften Altstadt des ältesten Stadtteils von Prag 50.0864736N, 14.4203964E.

Er liegt auf dem rechten Moldauufer und nimmt eine Fläche von 9000 m² ein.

Schon am Anfang des 11. Jahrhunderts befand sich hier ein Markt, im 14. Jahrhundert, als die Stadt einen großen Aufschwung erlebte und die Stadt um die Prager Burg zum rechten Moldauufer expandierte, gewann der Altstädter Ring noch an der Bedeutung.

Hier laufen die krummen Gassen der Altstadt zusammen und so dient der Altstädter Ring als ein beliebter Treffpunkt von Touristen und Einheimischen.

Altstädter Rathaus

Altstädter Rathaus

Besonders in den Sommermonaten kann man auf den Terrassen von zahlreichen Cafés die Sonnenstrahlen genießen und dabei Vorstellungen von vielen Straßenkünstlern und Bands beobachten.

Ein unvergleichliches Flair verleiht dem Altstädter Ring eine Anzahl von Häusern mit verzierten Fassaden, Kirchen und Palästen, die den Platz einrahmen.
In den Kellern von diesen Häusern kann man noch heute romanische und gotische Grundmauern sehen, auf denen die meisten Häuser gebaut wurden.

Das Merkmal von dem Altstädter Ring ist wohl das gotische Altstädter Rathaus – Staromĕstská radnice aus dem 14. Jahrhundert mit seinem gotischen Turm und einem technischen Meisterwerk – der astronomischen Aposteluhr.

Sie zeigt nicht nur die Zeit und Datum, sondern auch das aktuelle Tierkreiszeichen, Mondphasen und christliche Feiertage an.
Alle volle Stunde zeigen sich bei lautem Glockenspiel in den kleinen Fenstern der Uhr Apostelfiguren
Einer Legende nach wurde der Uhrmacher geblendet, damit er keine solche Uhr für andere Städte bauen könnte.
Man sollte sich auf keinen Fall den Blick aus dem Turm auf die historische Stadt entgehen lassen.

Teinkirche

Teinkirche

In der nordöstlichen Ecke des Altstädter Rings steht das Johann-Hus-Denkmal. Es wurde zu dem 500. Todestag des böhmischen Reformators Jan Hus errichtet.

Bei der Besichtigung des Altstädter Ringes kann man die Turmspitzen der wohl bekanntesten Kirche Prags – der gotischen Teinkirche (Týnský chrám) nicht übersehen.
Erst nach der Fertigstellung der Kirche im 16. Jahrhundert wurden die beiden monumentalen Türme – Adam (80 m hoch) und Eva gebaut.
In der Kirche befinden sich der höchste barocke Altar von Prag, die Orgel aus dem 17. Jahrhundert und die Grabstätte des dänischen Astronomen Tycho Brahe, der am Hof von Rudolf II. wirkte.
Außerdem kann man hier noch das älteste Prager Taufbecken aus Zinn aus dem Jahre 1414 bewundern.

Palais Kinsky,

Palais Kinsky

In der Nordostseite des Altstädter Rings steht das große Palais Kinsky (Kinský palác) aus dem 18. Jahrhundert.
Das Rokoko-Palais wurde von der Goltz-Familie errichtet und später von dem Diplomaten des Wiener Hofes Kinský gekauft.

Der Palast diente später bis zum Ersten Weltkrieg als Gymnasium, das auch der weltberühmte Schriftsteller Franz Kafka besuchte.

Aus dem Balkon des Palastes verkündete im Jahre 1948 der damalige Präsident der Tschechoslowakischen Republik Klement Gottwald die kommunistische Machtübernahme.

Heute werden in dem Palais Kinsky graphischen Sammlungen der Nationalgalerie beherbergt. .

Zur steinernen Glocke

Zur steinernen Glocke

Rechts von dem Palais Kinsky steht das alte Turmhaus Zur steinernen Glocke – U kamenného zvonu, wo eine Zeitlang während der notwendigen Renovationen der Prager Burg der Kaiser Karl IV. gewohnt haben soll.

Unter einer neobarocken Fassade versteckte sich für eine lange Zeit die gotische Fassade aus dem 14. Jahrhundert. Erst im Jahre 1980 wurde die „neue Fassade“ entfernt und das Haus bekam sein ursprüngliches gotisches Aussehen zurück.
Das Haus wird für Konzerte und Ausstellungen genutzt. Im Keller des Hauses befindet sich eine Ausstellung über die Geschichte des Gebäudes.

Sankt-Nikolaus-Kirche

Sankt-Nikolaus-Kirche

In der nordwestlichen Ecke des Altstädter Rings steht eine der schönsten Barockkirchen Prags, die Sankt-Nikolaus-Kirche – Mikulášský chrám.

Die Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert mit zwei Türmen gehörte einst zu einem Benediktinerkloster.

Seit 1920 gehört die Sankt-Nikolaus-Kirche der Tschechischen Hussitischen Kirche.

In der Kirche finden auch viele regelmäßige Konzerte der klassischen Musik statt.

Neben der Sankt – Nikolaus-Kirche steht auf der linken Seite das Geburthaus von dem Prager Schriftsteller Franz Kafka.

Zu dem Altstädter Ring kommt man am besten mit der U-Bahn, Linie A – Station Staromĕstská.

Kontakt:
Telefon: +420602728660
E-Mail: p.slepicka@pis.cz
Web: www.praguewelcome.cz/




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