Ostrava – Ostrau

Ostrava - Neues Rathaus

Ostrava – Neues Rathaus

Zehn Kilometer von der Grenze zu Polen und 50 Kilometer der Grenze zur Slowakei liegt die drittgrößte Stadt der Tschechischen Republik – die Metropole Nordmährens Ostrava – Ostrau 49.8346453N, 18.2820439E.

Ursprünglich standen unweit voneinander zwei Städte – Mährisch Ostrau und Schlesisch Ostrau, die im Jahre 1941 vereinigt wurden.

Einen großen Aufschwung der Region verursachte die Entdeckung der Kohle im 18. Jahrhundert. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Eisenhüttenwerke gegründet, die später von der Familie Rothschild erworben wurden.

Ostrava galt noch bis Ende des 20. Jahrhunderts als Zentrum der Schwerindustrie im mährisch-schlesischen Landkreis und wurde auch das Stahlherz der Republik“ genannt. In Ostrava wurde ein umfangreiches
Industriekomplex „Nová huť“- Neue Hütte gebaut.

Kathedrale zum Göttlichen Erlöser,

Kathedrale zum Göttlichen Erlöser

Nach der Wende im Jahre 1989 geriet die Schwerindustrie in eine tiefe Krise. 5 Jahre später wurde der Steinkohleabbau eingestellt, 10 Jahre später erloschen die Hochöfen in den Hütten Ostrava.

Auf die Frage, worauf sich die Region orientieren könnte, kam die Antwort „Tourismus“.

Für die Touristen sind attraktiv nicht nur das Altvatergebirge und Beskiden, sehr interessant sind aber auch architektonische und in letzter Zeit auch technische Sehenswürdigkeiten.

Von den architektonischen Denkmälern in Ostrava sind erwähnungswert die Kathedrale zum Göttlichen Erlöser im Stil der Neorenaissance – die zweitgrößte Kirche Mährens, die Schlesisch-Ostrauer Burg aus dem 13. Jahrhundert (heutzutage dient sie als Museum und Kulturzentrum) und ein Wahrzeichen der Stadt – das Neue Rathaus aus dem Jahre 1930 mit seinem 75 Meter hohen quadratischen Turm.
Entgehen sollte man sich auch nicht das älteste erhaltene Bauwerk von Ostrava die römisch-katholische St. Wenzelskirche.

Bergbaumuseum

Bergbaumuseum

Wer eine Vorstellung haben will, wie die Arbeit unter Tage aussieht und wer sich für Geologie und Archäologie interessiert, der kann das größte Bergbaumuseum Tschechiens – den Landek Park– Hornické muzeum besichtigen.

Wer die Arbeit der Bergleute hautnah erleben will, der kann in dem Bergwerk Michal die Grube befahren.

Im Stadtteil Vítkovice befindet sich ein berühmtes Wahrzeichen der Stadt die Witkowitzer Eisenwerke -Vítkovické železárny. In dem Industrieareal aus dem 19. Jahrhundert kann man die Technik bewundern. Wer gerne Romane von Jules Verne hat, der kommt sich in dieser Stahlstadt auf seine Kosten.

Besonders unter jungen Leuten ist die Stodolní-Straße – Stodolní ulice beliebt. Es ist eines der größten Amüsierviertel Tschechiens, wo sich auf einem kleinen Raum mehr als 60 Clubs, Restaurants und Kaffeehäusern befinden. Ein guter Tip für ein mit Freunden verbrachtes Wochenende.

Bergbaumuseum

Exposition im Bergbaumuseum

Auch die Fans von guter Musik kommen in Ostrava zu kurz. Jedes Jahr findet hier das Musikfestival Colours of Ostrava, an dem die besten Bands teilnehmen und das von Tausenden Musikfans besucht wird.

Auch die Umgebung von Ostrava hat viel zu bieten – in Kopřivnice (Nesselsdorf) kann man das Museum der legenderen Tatra – Automobile besichtigen.

In der nicht weit von Ostrava liegenden Stadt Štramberk kann man von dem Turm Trúba wunderschöne Aussicht in die Landschaft genießen.

Und direkt in Ostrava befindet sich auch der zweitgrößte Zoologische Garten in der Tschechischen Republik.

Die von Touristen fast unentdeckte Stadt Ostrava hat wirklich viel zu bieten.

Der Zoo-Zug

Der Zoo-Zug in Zoo Ostrava

Kontakt:
Telefon: +420596123913
E-Mail: mic@ostravainfo.cz
Web: www.ostravainfo.cz




Unterkunft in der Nähe:

Sehenswertes in der Umgebung:
ZOO Ostrava
Schloss Raduň
Talsperre Těrlicko
Stausee Žermanice -Zermanitz
Burg Hukvaldy / Hochwald
Tatra Museum Kopřivnice
Burg Štramberk
Schloss Hradec nad Moravicí/Grätz

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