Agneskloster – Anežský klášter

Agneskloster Prag

Agneskloster Prag

Bei dem Besuch von dem jüdischen Viertel in Prag sollte man sich die Besichtigung des Agnesklosters 50.0924303N, 14.4239219E, des ersten Klarissenklosters in Böhmen nicht entgehen lassen.

Das Kloster stammt aus dem 13. Jahrhundert. Es wurde von dem König Wenzel I. auf Wunsch seiner Schwester Agnes erbaut, die später Äbtissin des Klosters wurde. (Die Überreste der Přemysliden-Prinzessin Agnes findet man in der Jungfrau-Maria-Kapelle, die an das Presbyterium der Franziskuskirche in dem Klosterareal grenzt).

Zu dem Klosterkomplex gehörte auch das Männerkloster der Minoriten mit der Franziskus-Kirche und ein Spital.

Štefániksbrücke - Agneskloster

Štefániksbrücke – Agneskloster

Das Kloster wurde mehrmals aufgehoben und wiederaufgenommen und geplündert (während der Hussitenkriege und von den Passauer Truppen im Jahre 1611).

Im 20. Jahrhundert wurde das Kloster renoviert (die Gesellschaft zur Erneuerung des Klosters kaufte historisch wertvolle Gebäude und restaurierte sie) und heute zählt es zu den bedeutendsten gotischen Bauten der tschechischen Metropole Prag.

Seit dem Jahre 1986 ist das Klosterareal der Öffentlichkeit zugänglich.

Seit dem Jahr 2000 ist in dem Kloster eine Dauerausstellung der Nationalgalerie zur mittelalterlichen mitteleuropäischen und böhmischen sakralen Kunst.

Eines der bedeutendsten Werke der Sammlung ist das Bild von Mariä Verküdnigung vom Meister des Altars von Hohenfurth.

Das älteste gotische Gebäude Prags ist die St.-Franziskus-Kirche. In ihrem Musiksaal finde viele Konzerte der klassischen Musik statt.

Zu dem Agneskloster kommt man mit der U-Bahn, Station Námĕstí republiky

Kontakt:
Telefon: 00420 224 810 628
E-Mail: info@ngprague.cz
Web: http://www.ngprague.cz




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